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Einfach und schnell

Unser Ratgeber für Ihre Therapie

Rehabilitation kann der Gesundheit einen großen Schub nach vorne geben – vor allem, wenn Sie sich aktiv einbringen. Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Anspruch auf eine Reha geltend machen.

Vor Aufnahme ist zunächst die Kostenfrage zu klären und ein Antrag auf Kostenübernahme beim zuständigen Leistungsträger zu stellen, in der Regel die Deutsche Rentenversicherung (DRV) oder die Krankenkasse. Eine Einweisung durch den Hausarzt genügt nicht.

Für die Antragstellung gibt es spezielle Formulare. Da neben dem Antrag auch ein Sozialbericht sowie ein ärztliches Gutachten erstellt werden müssen, empfehlen wir, die Hilfe einer örtlichen Suchtberatungsstelle in Anspruch zu nehmen. Dort können die Antragsunterlagen ausgefüllt, zusammengestellt und weitergeleitet werden. Das Arztgutachten kann durch Ihren Hausarzt erstellt werden. Falls Sie vorher in einem Krankenhaus eine Entgiftungsbehandlung durchführen, kann die Antragsstelle auch durch den dortigen Sozialdienst als Schnelleinweisungsverfahren durch die DRV MD erfolgen.

Die Deutsche Rentenversicherung überprüft, ob die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Kostenübernahme gegeben sind. Sie leitet den Vorgang ggf. an die Krankenkasse weiter, falls diese zuständig ist.

Da in der Klinik Bad Blankenburg zumeist Patienten und Patientinnen aus der Region Mitteldeutschland, d.h. Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt behandelt werden, sind die zuständigen Leistungsträger in erster Linie die Deutsche Rentenversicherung Bund und Mitteldeutschland, die Knappschaft-Bahn-See und Krankenkassen. Versicherte aus anderen Regionen können bei ihrer Rentenversicherung ebenfalls einen Antrag auf Kostenübernahme für eine Behandlung in unserem Haus stellen. Argumente für eine Behandlung in der Klinik Bad Blankenburg gründen sich häufig auf spezielle Konzepte, z.B. der Behandlung von Doppeldiagnosen und Boderline-Persönlichkeitsstörungen sowie der Mutter-Vater-Kind-Therapie.

Wenn Sie nicht mehr im Erwerbsleben stehen und auf Dauer eine Rente beziehen, geht es bei Ihnen nicht mehr um eine berufliche Rehabilitation. Dann übernimmt die Krankenkasse die Behandlungskosten. Auch hier muss zuvor ein Antrag gestellt werden. Wenn Sie bisher noch gar nicht versicherungspflichtig tätig waren, übernimmt die Krankenkasse ebenfalls die Kosten.

Die Kostenzusage bleibt ein halbes Jahr gültig. Nach Ablauf der Frist muss ein neuer Antrag gestellt werden, beispielsweise in Form eines Kurzantrages in Ergänzung der alten Unterlagen.

In der Regel macht die Beratungsstelle oder Entgiftungsstation einen Aufnahmetermin mit unserer Verwaltung aus. Sie können bei Vorliegen einer Kostenzusage diesen Termin auch persönlich absprechen.

Beamte und Selbstständige klären die Kostenübernahme mit ihrem Versorgungswerk, z.B. der Beihilfe und/oder mit ihrer privaten Krankenversicherung. Für beide Gruppen gilt, dass sie für ihre Kosten in der Klinik ganz oder teilweise selbst aufkommen. Daher ist für eine Aufnahme in unserer Klinik auch kein Sozialbericht bzw. ärztliches Gutachten erforderlich. Dennoch macht es Sinn, wenn mögliche Vorbefunde, z. B. des Hausarztes, zeitnah erhoben werden und uns zur Verfügung gestellt werden. Es ist empfehlenswert, wenn Sie als Privatpatient vor Aufnahme Kontakt mit unserem leitenden Therapeuten aufnehmen.

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Hier finden Sie Antworten zu den häufigsten Fragen.

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